In der bzBasel erscheinen in loser Folge Artikel zu den Basler Quartieren, in der vergangenen Woche Artikel, Interviews zum Wettsteinquartier.
Die Zeitung hatte nun wettstein21 für ein Interview angefragt. Christoph Keller, Präsident von wettstein 21, hat es gegeben. Heute ist es erschienen, in der Zeitung und online.

Im Folgenden ein Auszug:

bz: Herr Keller, wie ist die Vereinigung «Wettstein 21» entstanden?
Christoph Keller: Nun, vor einigen Jahren war ich unterwegs im Schwarzwald und habe dort Dörfer besucht, die ihre Energieversorgung aus neuen, erneuerbaren Energiequellen beziehen. Mit der Gründung von Wettstein 21 wollen wir diesen Ansatz ins Quartier, bringen. Dies, um der 2000-Watt-Gesellschaft, der sich der Kanton ja verschrieben hat, auch auf Quartiersebene näher zu kommen. Es gibt sogenannte Ökoquartiere in der Schweiz und in ganz Europa, aber das sind Quartiere, die neu gebaut werden – die 2000-Watt-Ziele in einem bereits gebauten Quartier zu erreichen, ist hingegen sehr anspruchsvoll.

bz: Wo liegt das Problem dabei?
Christoph Keller: Wir haben mit einer umfassenden Studie ermittelt, aus welchen Quellen unser Quartier seine Energie bezieht, und das Ergebnis ist nicht erfreulich. 70 Prozent des Energieverbrauches wird von fossilen Quellen abgedeckt. Das ist viel zu hoch, da müssen wir runter, mit Solaranlagen und Wärmepumpen, die alte Ölheizungen ersetzen. ...

Das gesamte Interview ist unter dem folgenden Link nachzulesen.
«wettstein21» leistet Überzeugungsarbeit - Interview in der bzBasel vom 5.12.2014


Die im Interview erwähnte Studie, die wettstein21 im Quartier hat durchführen lassen, findet sich hier: Energieeffizienz und nachhaltige Energieproduktion im Wettstein Quartier in Basel. Schlussbericht, 31. Oktober 2013

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